IG BCE Ortsgruppe  Steglitz-Zehlendorf
IG BCE Ortsgruppe Steglitz-Zehlendorf

Mit schriftlichen Informationen präsent

 

Leider mussten unsere Termine in diesem Jahr weitgehend entfallen.

Die Kolleginnen und Kollegen wurden per Mail und per Post informiert!

Wir informierten über die Rechte von Arbeitnehmern in der Corona-Zeiten,

die Erreichbarkeit unseres Bezirkes und die Veranstaltungen im Netz.

 

Zwei Themenbriefe zum „1. Mai 2020“ und zu „Hilfestellungen in Corona-Zeiten“ sind in der Rubrik „Themenbriefe“ zu finden.

Ebenso eine umfängliche Information des DGB zum Thema „Corona und Arbeitsrecht“.

 

Als Beispiel veröffentlichen wir eine Mail und fügen auch die darin erwähnte Erklärung von BMAS, BMWE, DGB und BDA an.

 

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

 

die Corona Krise hat das Leben in unserem Land verändert.

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände stellen sich ihrer Verantwortung.

Sozialpartnerschaft bewährt sich auch in Krisenzeiten:“ So steht es in der angefügten gemeinsamen

Information von BDA, DGB und den Bundesministerien für Arbeit und Soziales und für Wirtschaft und

Energie.

Alle Gewerkschaften haben ihre Veranstaltungen abgesagt einschließlich der Maiveranstaltungen in

diesem Jahr.

Der DGB stellt fest: Kein erster Mai, so wie wir ihn kennen - DGB sagt Mai-Kundgebungen ab.

"Historisch einmalig"

"Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten", so Reiner Hoffmann. Gewerkschaften sehen sich,

so der Vorsitzende des DGB weiter, "mit einer neuen Situation konfrontiert, die uns alle extrem

fordert. Wir wissen aber auch, wie viel Solidarität bewirken kann."

 

Wir gehen davon aus, dass wir uns im nächsten Jahr in beeindruckender Vielzahl am 1. Mai versammeln.

Bis es aber soweit ist, gelte es, "erst einmal jenen zutiefst zu danken, die uns tagtäglich – mit hohem

Risiko für die eigene Gesundheit – vor dem Virus schützen, unsere Versorgung gewährleisten und

die öffentliche Sicherheit aufrechterhalten", so Reiner Hoffmann.

"Wir müssen sie unterstützen, wo immer möglich! Ob Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte,

die Kassiererinnen und Kassierer im Supermarkt, die Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und

Rettungsdiensten, die Beschäftigten bei Ver- und Entsorgungsdiensten, LKW- und Bus-Fahrerinnen

und -Fahrer oder das Zugpersonal – sie alle verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität."

(Reiner Hoffmann)

 

Mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie forderte Reiner Hoffmann von der Politik,

"dass sie alle notwendigen Mittel zur Überwindung der Krise" mobilisiere.

 

Bleibt gesund, das wünscht dir und euch

Deine

IG BCE Ortsgruppe Steglitz-Zehlendorf


Der Vorstand der Ortsgruppe Steglitz-Zehlendorf tauschte sich regelmäßig über Mails und per Telefon aus.

In Corona Zeiten nicht untätig

 

Die Gewerkschaftsarbeit im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist nicht weggefallen, sie ist den veränderten Gegebenheiten angepasst!

 

Der 1. Mai 2020 fand erstmalig in Berlin ohne Großkundgebung und Maifest statt.

Im Netz waren DGB und Gewerkschaften rund 3 Stunden präsent. Es gab Live-Berichte aus vielen Regionen, Kreisen und aus den Einzelgewerkschaften.

Der Live-Stream fand nicht nur in den Medien großes Interesse.

Viele Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland nahmen virtuell an einer der größten Maiveranstaltungen der Bundesrepublik teil.

 

Vor dem Brandenburger Tor zeigten sich die Gewerkschaften des DGB mit jeweils einer Person und einem Transparent. Es gab eine symbolische Maikundgebung mit Masken und Sicherheitsabständen.

Foto: J. Elsholz / Ortsgruppe Steglitz-Zehlendorf

In den Bezirken haben Gewerkschafter*innen mit einfallsreichen Ideen auf den Tag der Arbeit aufmerksam gemacht.

So wurden an Bahnstationen, in Einkaufsstraßen und vor Betrieben Gewerkschaftsforderungen auf die Straße gesprüht.

Foto: J. Elsholz / Ortsgruppe Steglitz-Zehlendorf

Kiezsprühgänge in den Bezirken

In Steglitz-Zehlendorf wurden Sprühaktionen in der Schlossstraße, am Teltower Damm und vielen weiteren Orten durchgeführt.

 

Die Sprühschablonen hatten folgende Motive:

Solidarisch ist man nicht alleine“

You’ll never work alone“

Systemrelevant: Tarifvertrag“

Foto: Rainer Hasselmann

 

Tschüss altes (Gewerkschafts-) Haus

 

 

Am 14. Dezember wurde Abschied gefeiert, denn das Haus wird für den Neubau eines „DGB-Hauses“ abgerissen.

 

Das alte DGB-Haus am Wittenbergplatz macht einem modernen Neubau Platz.

Bis 2020 soll an dieser Stelle ein neues Haus für den DGB-Bund, den DGB Landesbezirk und die DGB Region entstehen.

Ebenfalls wieder einziehen werden einige Einzelgewerkschaften, Arbeit und Leben und die Büchergilde.

 

Das Berliner DGB-Haus in der Keithstraße 1/3 hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich

und nun keine Geschichte mehr vor sich. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, politisch

bewusst direkt nach dem Mauerbau 1961, wurde mit dem Bau begonnen.

Die IG Chemie – Papier – Keramik hatte über viele Jahre ihren Sitz in diesem Haus.

Die 6. Etage war bis Mitte der „Neunziger Jahre“ Treffpunkt für uns.

 

Es war auch der Ort an dem seit den 1990er Jahren Ost und West zusammen gewachsen sind.

Alle von uns haben Erinnerungen an diesen Ort.

Er ist ein Symbol für unsere Gewerkschaftsbund für die Berlin-Brandenburger Geschichte.

 

Bis zum Wiedereinzug ist der Berliner DGB in Reinickendorf zu finden.

Kapweg 4, 13405 Berlin, in der 5. Etage

(Nähe U-Bahnhöfe Kurt-Schumacher-Platz und Afrikanische Straße)

 

Ist die EU / der € noch zu retten?

 

Welche Verantwortung trägt Deutschland?

 

Unter dem Titel „Ist die EU / der Euro noch zu retten?“ fand von Freitag 17:00 bis Samstag 17:00 Uhr unser Seminar zu Europa in der IG BCE Bildungsstätte Kagel statt.

 

Wir haben uns in unserem 17-17-Semiar mit Fakten, Hintergründen und sozial- und wirtschaftspolitischen Grundlagen aus Arbeitnehmersicht befasst. Dabei ging es nicht um lange Vorträge, vielmehr wurde die aktuelle Situation der EU mit einem kabarettistischen Auftaktfilm dargestellt.

 

Ein heiterer Auftakt, der in den anschließenden Gesprächen in den Arbeitsgruppen mit vielen textlichen und filmischen Fakten intensiv und sehr ernsthaft vertieft wurde.

Dabei ging es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erarbeiten, wo die Ursachen für Probleme in der EU bzw. beim EURO liegen und welchen Anteil die deutsche Politik daran hat?

Es wurden Ideen entwickelt, was sich in der Europäischen Union ändern und verbessern muss und welche Rolle dabei die Gewerkschaften spielen?

 

Im Plenum wurden die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen vorgetragen und diskutiert.

Dabei standen Kritik und Verbesserungsideen zu den Themen Einkommen und Vermögen, Steuern und Abgaben, Einkommen und Einkommensverteilung und Renten im Fokus der intensiven Debatte.

Aufmerksame Zuhörer des 17/17-Seminars am 20. / 21. Okt. 2017 (Foto: Rainer Hasselmann)

 

Seminar in Kagel

 

beschäftigt sich mit Rentenpolitik

 

Rente muss zum Leben reichen“ lautet der Titel der DGB-Kampagne für eine andere Rentenpolitik.

Diesem Motto stimmten auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von vier Berliner Ortsgruppen zu.

 

Am 5. und 6. Mai trafen sich Mitglieder der Ortsgruppen Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Reinickendorf und Steglitz-Zehlendorf und diskutierten die Zukunft der Rente.

Den Auftakt am Freitag machte der Kollege Ingo Schäfer vom DGB.

Er informierte über den Weg zum aktuellen Rentensystem und über die Weiterentwicklung in den kommenden Jahrzehnten.

In der ausführlichen Diskussion formulierten die Teilnehmenden, dass sich dringend im Rentensystem etwas ändern muss.

Denn wenn schon in einer vorsichtigen Prognose in 15 bis 20 Jahren davon ausgegangen werden muss, dass jede/r fünfte Rentner/in auf Aufstockung angewiesen ist, stimmt etwas im System nicht.

 

Am Samstag erarbeiteten die Teilnehmenden in mehreren Arbeitsgruppen Informationen zur Zukunft unserer Rentenversicherung und entwickelten eigene Ideen.

Schwerpunkte waren folgende Punkte:

  • Worauf gründet sich die Prognose von der Altersarmut für viele Arbeitnehmer?

  • Szenarien für die Rentenentwicklung: Renten- u. Beitragshöhe, umlagefinanzierte versus kapitalgedeckte Rente

  • Welchen Reformbedarf gibt es?

 

Im anschließenden Plenum wurde über das Erarbeitete berichtet und diskutiert.

 

Leider reichte die Zeit eines 17/17-Seminars nicht aus, um sich mit allen relevanten Themen zu beschäftigen.

 

Aber alle waren sich einig:

Wenn sich nichts ändert – ändert sich viel!“

 

Um mehr Menschen von der Notwendigkeit einer umfassenden Rentenreform zu überzeugen, werden sich die Seminarbesucher*innen in den kommenden Wochen und Monaten weiter engagieren und viele Aktionen des DGB und seiner Gewerkschaften unterstützen.

 

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